Welpenfutter - Wie du deinen Welpen richtig fütterst

Ein neues Familienmitglied zieht ein

Ein Welpe ist Familienzuwachs. Wie für unsere Kinder, so wollen wir auch für unsere vierbeinigen Familienmitglieder nur das Beste. In den ersten Lebensmonaten legst du die Grundlagen für eine gesundes und glückliches Hundeleben. Daher kann man die Bedeutung der richtigen Welpenfütterung gar nicht überschätzen. Aber keine Sorge: Gute Welpenfütterung ist nicht kompliziert. Wenn du ein paar wichtige Grundregeln beherzigst, wirst du dich über eine gesunde Entwicklung deines kleinen Freundes freuen dürfen.

Diese Nährstoffe benötigen Welpen

Um wachsen, herumtollen und lernen zu können, benötigen Welpen vor allem eines: Energie. Ein gutes Welpenfutter zeichnet sich deshalb vor allem durch einen hohen Energiegehalt aus. Das richtige Maß an richtigen Mineralstoffen beugt Mangelerscheinungen vor. Falls du deinem Welpen ein Alleinfutter fütterst, solltest du ohne tierärztlichen Rat keine weiteren Mineralstoffe beimischen. Sonst kann es zu einer Überdosierung kommen, welche schwere Schäden verursachen kann. Der dritte wichtige Baustein eines guten Welpenfutters sind leicht verdauliche, hochwertige Proteine.
  • Hoher Energiegehalt

  • Hochwertige Proteine
  • Angemessene Mineralstoffe

Calcium und Phosphor

Besondere Bedeutung kommt den Mineralstoffen Calcium und Phosphor zu.  Calcium ist bekanntermaßen wichtig für die Knochen und gesunde Zähne. Deswegen ist gerade bei heranwachsenden Hunden die angemessene Versorgung wichtig. Ebenso ist Phosphor essentiell für den Knochenstoffwechsel und Zahnaufbau. Die beiden Mineralstoffe stehen in Abhängigkeit zueinander. Wird über die Nahrung zu viel Phosphor aufgenommen, wird die Aufnahme von Calcium gehemmt. Daher ist das richtige Verhältnis entscheidend.

Tipp: Das optimale Verhältnis

  • Calcium : Phosphor
    1,2 - 1,5 : 1

Daran erkennst du ein gutes Welpenfutter

Gutes Welpenfutter besteht aus Zutaten, die so naturbelassen wie möglich sind. Hochwertige Proteine und Fette, gesunde Kohlenhydrate, Gemüse, Mineralstoffe und Spurenelemente. Chemische Farbstoffe, Geschmacksverstärker und industriell hergestellter Zucker haben in einem Welpenfutter nichts verloren. Der Einsatz von Getreide ist umstritten: Getreide-Gegner sind der Meinung, dass Futter ohne Getreide besser für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel ist. Dies beugt den auch bei Hunden verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen vor.
  • Natürliche und hochwertige Zutaten

  • Keine Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Industriezucker
  • Wenig oder gar kein Getreide

Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder doch lieber selber kochen?

Die ideale Ernährung für Hunde ist ein heiß diskutiertes Thema – unabhängig vom Alter der Tiere. Bei Welpen und heranwachsenden Hunden will man natürlich perfekte Grundlagen für ein gesundes und langes Leben legen. Alle Fütterungsarten haben sowohl für Hunde als auch Herrchen und Frauchen Vor- und Nachteile.

Trockenfutter

  • Einfache Handhabung
  • Kostengünstig
  • Gut für die Zahnpflege
  • Relativ geruchsneutral
  • Günstige Trockenfutter haben meist eine geringe Qualität. Für eine optimale Versorgung sollte man ein extrudiertes Premium Futter verwenden.

nassfutter

  • Hunde fressen es meist mit Begeisterung
  • Besonders für kleinere Rassen gut geeigent
  • Hilft den Wasserhaushalt in Balance zu halten
  • Ungeöffnet lange & einfach zu lagern
  • Stärkerer Geruch
  • Ist die Dose einmal geöffnet, verdirbt das Nassfutter recht schnell

Selberkochen & Barf

  • Individuelle Zustammenstellung
  • Frische Zutaten
  • Man weiß genau, was drin ist
  • Höheres Risiko einer Fehl- oder Mangelernährung
  • Zeitaufwändig
  • Kostenintensiv
  • Rohes Fleisch kann zu Hygieneproblemen führen
  • Unangenehmer Geruch (z. B. bei Pansen)

Fütterungszeiten bei Welpen: Wann und wie oft?

drei bis vier Mahlzeiten am tag

Füttere deinen Welpen in den ersten Wochen vier- bis fünfmal am Tag. Ab dem dritten Monat kannst du auf drei bis vier Mahlzeiten reduzieren, bis dein Hund fast ausgewachsen ist. Erwachsene Hunde kommen mit zwei bis drei Portionen am Tag aus. Bei großen Rassen sind drei Mahlzeiten am Tag tendenziell besser, um Magenüberladung oder Magendrehung vorzubeugen. Was die Fütterungshäufigkeit angeht, ist jeder Hund ein bisschen anders – das ist ähnlich wie bei uns Menschen. Du wirst aber bald ein Gespür für die Bedürfnisse deines Hundes entwickelt haben. Dann kannst du selbst am besten einschätzen, wie oft du deinen Hund füttern solltest.

Tipp: Ein guter Fütterungsplan wäre zum Beispiel:

  • morgens um 7:30 Uhr

  • mittags um 12:30 Uhr
  • abends um 18:30 Uhr

etwa Ab der zehnten Woche erhalten hunde welpenfutter

Füttere deinen Welpen im ersten halben Jahr drei- bis viermal am Tag, z. B. morgens, mittags und abends. Danach kannst du auf zwei bis drei Mahlzeiten reduzieren, bis Ihr Hund fast ausgewachsen ist. Erwachsene Hunde kommen mit zwei bis drei Portionen am Tag aus. Bei großen Rassen sind drei Mahlzeiten am Tag tendenziell besser, um Magenüberladung oder Magendrehung vorzubeugen. Was die Fütterungshäufigkeit angeht, ist jeder Hund ein bisschen anders – das ist ähnlich wie bei uns Menschen. Du wirst aber bald ein Gespür für die Bedürfnisse deines Hundes entwickelt haben. Dann kannst du selbst am besten einschätzen, wie oft du deinen Hund füttern solltest.

Die richtige Futtermenge für deinen Welpen

Grundsätzlich brauchen Hunde die gleichen Inhaltsstoffe – unabhängig von der Größe ihrer Rasse. Was sich unterscheidet, sind die Futtermengen.
  • Zu wenig Futter kann zu Mangelerscheinungen führen.

  • Zu viel Futter dagegen kann zu überschnellem Wachstum und späteren Gelenk- oder Knochenschäden führen.

Beachte den fütterungshinweis

Die Hersteller geben auf der Verpackung Richtwerte zur idealen Futtermenge an. Du kannst dich daran orientieren und dein Tier beobachten. Wenn du die ersten drei bis vier Rippenpaare des Hundes ganz leicht ohne Druck fühlen kannst, ist der Hund nicht zu dick. Aber Achtung: Das gilt nur für erwachsene Hunde. Einem Welpen wirst du die Überfütterung zunächst nicht ansehen, da er nicht Babyspeck ansetzt, sondern schneller wächst. Gebe daher auf keinen Fall mehr Futter als empfohlen. Du hast den Eindruck, dass dein Hund untergewichtig ist? Dann hole dir einen tierärztlichen Rat ein, da krankheitsbedingte Ursachen vorliegen könnten. Bei Welpen steigert sich während des Wachstums die Futtermenge mit fortschreitendem Alter immer wieder. Auch hierzu findest du auf der Verpackung Richtwerte des Herstellers. Wenn du es genauer wissen möchtest, kannst du im Internet nach Wachstumstabellen für die verschiedene Hunderassen schauen. Mit ihrer Hilfe kannst du überprüfen, ob dein Welpe innerhalb des Normbereichs wächst.

Individuelle Faktoren

Neben der Größe hängt die ideale Futtermenge vom Aktivitätslevel des Hundes ab: Je mehr Bewegung dein Hund bekommt, desto höher ist sein Energiebedarf und desto größer sollten daher die Futterportionen sein. Weitere Faktoren sind Alter, Gesundheitszustand und Hormonhaushalt (Kastration oder Läufigkeit).

So beeinflusst Welpenfutter das Wachstum

Ein Welpe steckt die ihm zur Verfügung stehende Energie ins Wachstum. Wenn ein Welpe zu viel gefüttert wird, wird er nicht dick, sondern er wächst schneller. Die Ernährung spielt damit neben Rasse, Geschlecht und Veranlagung eine wichtige Rolle beim Wachstum des jungen Hundes. Bekommt er zu wenig Energie und Nährstoffe, kann er sein Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen. Liegt ein Überangebot vor, kommt es zu Knochen- und Gelenkfehlbildungen.

Große Hunde wachsen viel schneller als kleine Hunde. Eine Dogge beispielsweise wiegt nach ihrem ersten Lebensjahr etwa 100-mal so viel wie am Tag ihrer Geburt. Ein Dackel dagegen hat sein Gewicht "nur" um das 25-fache gesteigert. Während ein kleiner Hund mit acht Monaten ausgewachsen ist, kann es bei einem großen Hund zwei Jahre dauern. Daher können kleine Hunde bereits früher Hundenfutter für erwachsene Hunde fressen.
Verschiedene Wachstumskurven in Abhängikeit vom späteren Endgewicht:

Bis zu welchem Alter füttere ich Welpenfutter?

Mit Welpenfutter sind die kleinen Vierbeiner gut versorgt, bis sie ausgewachsen sind. Das ist bei einigen kleinen Rassen schon mit acht bis neun Monaten der Fall. Einige große Rassen beenden erst mit zwei Jahren ihr Wachstum. Deshalb gibt es für mittlere und große Rassen noch eine Zwischenstufe zwischen Welpen- und Erwachsenenfutter, das Junior-Futter.
Hund Geburtstag
Am 1. Geburtstag verköstigen die meisten Hunde bereits Hundefutter für adulte Hunde.

Die 4 häufigsten Fehler bei der Welpenfütterung

  • 1. Zu viel Futter

Der häufigste Fehler ist tatsächlich, dass es viele zu gut mit ihren kleinen Freunden meinen und zu hohe Mengen füttern. Der Energieüberschuss kann zu überschnellem Wachstum und damit Knochen- und Gelenkproblemen führen.
  • 2. Snacks und Leckerli

Ein gutes Welpenfutter ist als Alleinfutter völlig ausreichend. Snacks und Leckerli sind zusätzliche Energiequellen. Wenn du nicht auf solche Beigaben zum Futter möchtest, musst du die zusätzlichen Kalorien vom Hauptfutter abziehen.
  • 3. Das falsche Futter

Welpen brauchen ein ihrem Alter angepasstes, spezielles Welpenfutter. Es ist für den besonderen Energie- und Nährstoffbedarf von Welpen optimiert. Bekommen die Welpen Futter für erwachsene Hunde, kann ein Mangel entstehen.
  • 4. Radikale Futterwechsel

Wenn du den Welpen von dem Züchter oder der Züchterin übernimmst solltest du dich erkundigen, welches Futter bislang gefüttert wurde. Du solltest die Fütterungsroutine des Züchters oder der Züchterin zunächst fortführen – der Wechsel in das neue Zuhause ist für den Welpen ohnehin eine große Umstellung.

Sobald sich dein Hund an sein neues Zuhause gewöhnt hat, kannst du mit gutem Gewissen das Futter umstellen. Zunächst mischst du das neue Futter dem bisherigen Futter bei. Über den Zeitraum von etwa einer Woche erhöhst du täglich den Anteil des neuen Futters. Nach einer Woche kannst du nur noch das neue Futter geben

Diese Vorteile hat ein Welpenfutter mit Insektenprotein

Die Basis für ein glückliches Hundeleben

Für unsere kleinen Vierbeiner möchten wir nur das Beste. Leider findet man im herkömmlichen Hundefutter oftmals zweifelhafte Zutaten und minderwertige Füllstoffe. Wir sind überzeugt, dass dein Welpe diesen Einheitsbrei nicht verdient. Deswegen haben wir beschlossen neue Wege zu gehen. Mit Ofrieda sind wir die ersten Hersteller von Hundefutter, die vollständig auf Insekten als Proteinquelle setzen. Schlachtabfälle, Getreide und minderwertige Zutaten finden bei uns garantiert keinen Platz.

jeder bissen ein gutes gewissen

Welpen brauchen für gesundes Wachstum hochwertige Proteine. Bei den meisten Hundefutterarten stammt das Fleisch aus Massentierhaltung. Das ist zum einen ein moralisches Problem: Schließlich sind wir Tierliebhaber, das schließt auch so genannte Nutztiere ein. Zweitens verbraucht die Massentierhaltung viele Ressourcen; dieses Problem wird sich in den kommenden Jahren mit dem Wachstum der Weltbevölkerung weiter verschärfen. Drittens kommt die Massentierhaltung nicht ohne Antibiotika aus.

Das ist bei Welpenfutter auf Insektenbasis anders. Insekten werden nicht krank, deshalb benötigen sie keine Antibiotika. Und im Vergleich zur Rinderzucht ist bei Insekten nur ein Zehntel der Energie nötig, um die gleiche Menge an Proteinen zu gewinnen.

Gut für deinen Welpen

Unser Insekten Welpenfutter besteht ausschließlich aus gut verdaulichen, natürlichen Zutaten. Das Allergiepotenzial ist extrem gering, sodass das Welpenfutter auf Insektenbasis auch für Hunde mit Unverträglichkeiten und Allergien gut geeignet ist. Insekten liefern neben hochwertigen Proteinen auch wertvolle Mineralstoffe und Fettsäuren. Sie sind reich an Kupfer, Eisen, Mangan, B-Vitaminen, Mangan, Phosphor, Zink und Selen.

Von Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz unterscheidet sich Welpenfutter mit Insekten nicht von herkömmlichem Futter. Die meisten Hunde nehmen Welpenfutter auf Insektenbasis sehr gut an.