Gemüse für den Hund - Was ist giftig oder gesund?

Hund mit Kürbis

Gemüse - Wichtige Nährstoffe für deinen Hund

Ob Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder selbst gekocht. Für eine ausgewogene Ernährung deines Hundes ist Gemüse unverzichtbar. Karotten, Süßkartoffel & Co liefern deinem Hund hochwertige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Gemüse ist ein gesunder Energielieferant und kann sogar das Risiko von Krankheiten minimieren. Deswegen sollte Gemüse in dem Futter deines Hundes nicht fehlen.

Warum sollte ich meinem Hund Gemüse füttern?

Es existieren viele verschiedene Meinungen, wie ein Hund optimal ernährt werden sollte. Einige begründen eine fleischhaltige Ernährung ihres Hundes damit, dass Hunde vom Wolf abstammen. Und Wölfe fressen in der Natur doch auch nur Fleisch. Das stimmt allerdings nicht! Wölfe reißen in der Natur ihre Beute und fressen auch den pflanzlichen Mageninhalt der Beute. Dieser enthält beispielsweise Gräser und Beeren. Außerdem ist der Vergleich vom Hund zum Wolf nicht richtig. Hunde besitzen eine andere Verdauung als Wölfe. Eine artgerechte Ernährung besteht also aus einem ausgewogenen Verhältnis zwischen pflanzlichen Bestandteilen und Fleisch. Dazu kommt, dass Gemüse zahlreiche Nährstoffe und Vitamine enthält, die für deinen Hund überlebenswichtig sind. Gemüse wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel und das Immunsystem aus und gilt als ein gesunder Energielieferant.
Hund im Wald
Hund im Wald

Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung

Gemüse ist außerdem reich an Ballaststoffen. Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile und sehr wichtig für deinen Hund. Sie sorgen für eine geregelte Verdauung. Sein Stuhl wird gelockert und kann besser ausgeschieden werden. Ballaststoffe haben eine positive Wirkung auf die Darmflora, welche einen großen Einfluss auf das Immunsystem hat.

Sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen das Immunsystem

Zusätzlich enthält Gemüse sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sind die Farb-, Duft- und Aromastoffe des Gemüses. Sie gelten als Schutzfaktor gegen zahlreiche Erkrankungen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind nämlich entzündungshemmend und unterstützen das Immunsystem deines Hundes.

Anders, als manche vermuten, benötigen Hunde und Wölfe also neben Fleisch auch Gemüse. Die wichtigen Vitamine und Nährstoffe stärken das Immunsystem und tragen somit zu einem gesunden und glücklichen Hundeleben bei.

So integrierst du Gemüse in den Hundealltag

Deinem Hund genug Gemüse zu füttern ist gar nicht so schwer. Meist ist in Nass- und Trockenfutter für Hunde bereits Gemüse enthalten. Du kannst deinem Hund aber trotzdem zusätzlich Gemüse füttern. Beispielsweise als gesunden Snack. Stellst du die Mahlzeiten deines Hundes selbst zusammen, solltest du immer auf einen ausgewogenen Gemüseanteil achten. Das meiste Gemüse kannst du bedenkenlos roh füttern. Bei anderen Sorten musst du das Gemüse allerdings vorher unbedingt kochen, damit es für deinen Hund nicht giftig ist. Wir erklären dir, worauf du unbedingt achten solltest.

Das solltest du beachten

Füttere deinem Hund nur unbehandeltes Gemüse, beispielsweise Bio-Gemüse. Oder vielleicht baust du in deinem Garten eigenes Gemüse für deinen Hund an. So kannst du dir sicher sein, dass dein Hund nur schadstofffreies Gemüse frisst. Außerdem solltest du deinen Hund langsam an neue Gemüsesorten gewöhnen. Jeder Hund hat einen individuellen Geschmack und kann gegenüber bestimmten Sorten eine Unverträglichkeit entwickeln. Probiere dazu einfach aus, welches Gemüse dein Hund gerne frisst und gut verträgt. Dazu solltest du immer reifes Gemüse verwenden, da es besser bekömmlich ist. Entferne außerdem immer die Kerne. Einige enthalten Blausäure, welche für deinen Hund giftig ist. Auch manche Gemüsesorten darfst du deinem Hund auf keinen Fall füttern. Unten findest du eine Übersicht, über gesundes und giftiges Gemüse für deinen Hund, an der du dich orientieren kannst.
Tomaten
Tomaten
Tomaten enthalten den für Hunde giftigen Stoff Solanin. Der Stoff löst bei Hunden Erbrechen und Durchfall aus.

Gemüse roh, gekocht oder doch getrocknet?

Das meiste Gemüse kann man bedenkenlos roh verfüttern. Die Vitamine und Nährstoffe können allerdings meist besser aufgenommen werden, wenn das Gemüse vorher leicht gekocht beziehungsweise gedünstet und anschließend püriert wurde. Koche das Gemüse aber immer ohne Salz und andere Gewürze! Die Schale des Gemüses enthält oft die meisten Vitamine. Daher sollte das Gemüse gut abgewaschen und anschließend mit Schale verfüttert werden. Einige Hundebesitzer pürieren auch die beim Kochen entstandenen Gemüsereste und verfüttern diese dann an ihren Hund. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass keine giftigen Bestandteile, wie beispielsweise Kerne, enthalten sind. Bei zu viel gekochtem Gemüse kann es allerdings zu Verstopfungen kommen. Weshalb du darauf achten solltest, welche Menge an Gemüse dein Hund gut verträgt. Es gibt einige Gemüsesorten, die vor der Fütterung unbedingt gekocht werden müssen. Beispielsweise enthalten rohe Kartoffeln den Stoff Solanin, welcher für Hunde hoch giftig ist. Wird die Kartoffel gekocht und verfüttert, ist sie aber ein beliebter Snack für Hunde.
Für manche Hundebesitzer ist der Aufwand beim Kochen zu groß. Eine alternative stellen getrocknete Gemüseflocken dar. Diese erhält man bereits bei vielen Fachhändlern. Das Gemüse wird schonend getrocknet. Dabei wird ihm Wasser entzogen, was die Nährstoffdichte erhöht. Außerdem sind die Gemüseflocken im trockenen Zustand länger haltbar als frisches Gemüse und können auch besser gelagert werden. Die Flocken werden je nach Hersteller 10 bis 30 Minuten vor der Fütterung mit Wasser oder Brühe eingeweicht. Anschließend können sie beispielsweise dem Nassfutter oder der BARF hinzugefügt werden. Die Flocken sollten gut aufgequollen sein. Befinden sie sich bereits im Magen des Hundes und quellen dort weiter auf, kann es zu schmerzhaften Magenkrämpfen kommen. Außerdem können die Gemüseflocken an besonders heißen Tagen sauer werden und umkippen. Sie sollten also genau nach Angaben des Herstellers zubereitet werden und nicht in der Sonne stehen. Die sauren Gemüseflocken darfst du deinem Hund auf keinen Fall füttern!

Entscheide also am besten selbst, in welcher Form du deinem Hund Gemüse füttern möchtest. Somit kann die Fütterung und Menge an Gemüse genau auf die individuellen Bedürfnisse deines Vierbeiners abgestimmt werden.

Gemüse für Hunde mit Allergien

Einige Hunde entickeln gegenüber bestimmten Gemüsesorten Unverträglichkeiten. Welche Gemüsesorte besonders hohes Allergiepotenzial hat, lässt sich nicht verallgemeinern. Allerdings gibt es einge Gemüsesorten, die für Allergiker besonders gut geeignet sind. Dazu zählen beispielsweise die Süßkartoffel und die Pastinake.

Süßkartoffel für Allergiker

Viele Hunde reagieren allergisch auf Kohlenhydrate aus Getreide, Kartoffeln oder Reis. Die Süßkartoffel bietet eine alternative Kohlenhydratquelle, die besonders gut von Allergikern vertragen wird. Anders, als viele vermuten, ist die Süßkartoffel gar keine Kartoffel. Die Süßkartoffel ist ein Windgewächs aus den Tropen und ist allein durch ihre Farbe und Größe gut von unserer heimischen Kartoffel zu unterscheiden. Die Süßkartoffel enthält mehr Nährstoffe und ein geringeres Allergiepotenzial als Kartoffeln. Sie versorgt deinen Hund mit wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen. Die enthaltenen Antioxidantien der Süßkartoffel entgiften deinen Hund und können das Krankheitsrisiko reduzieren. Auch wir haben uns die wertvollen Eigenschaften der Süßkartoffel zu nutzen gemacht. Wir haben uns bei der Rezepturentwicklung bewusst für die Süßkartoffel entschieden. Wir verwenden sie als gesunde Alternative zu Getreide in unserem Hundefutter. Somit ist unser Insektenhundefutter mit Süßkartoffel hervorragend für Allergiker geeignet.
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Größen: 150 g | 3 x 150 g

Pastinake für Allergiker

Auch die Pastinake ist für Hunde mit Futtermittelallergien besonders gut geeignet. Die hochwertigen Ballaststoffe unterstützen die Darmflora und regulieren die Verdauung. Dies hat auch positive Auswirkungen auf das Immunsystem deines Hundes. Die Pastinake ist für deinen Vierbeiner sehr gut bekömmlich und hat eine antibakterielle Wirkung. Pastinaken sind reich an Kohlenhydraten und Vitaminen. Daher bilden Süßkartoffel und Pastinake bei unserem Alleskönner Trockenfutter Süßkartoffel die hochwertigen Kohlenhydratquellen. Durch die Kombination mit qualitativem Insektenprotein ist unser Alleskönner besonders gut für Hunde mit Allergien und Unverträglichkeiten geeignet.

Gesundes Gemüse - Giftiges Gemüse

Möchtest du deinen Hund mit Gemüse füttern, solltest du dich vorher gut informieren. Einige Gemüsesorten eignen sich hervorragend und sind besonders gesund. Andere sind für deinen Hund eher weniger bekömmlich und können sogar giftig sein. Bei Nachtschattengewächsen, wie Tomate oder Paprika, musst du zum Beispiel den grünen Teil des Gemüses unbedingt entfernen. Dieser Teil enthält sogenanntes Solanin. Der Stoff ist giftig für Hunde und kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Auch bei unbedenklichen Gemüsesorten solltest du beobachten, ob dein Hund das Gemüse verträgt. Dein Hund kann gegenüber bestimmten Sorten eine Unverträglichkeit haben. Probiere am besten einfach aus, welches Gemüse deinem Hund am besten schmeckt und was er gut verträgt. Nachfolgend findest du eine Übersicht, welches Gemüse gesund für deinen Hund ist und welches Gemüse giftig ist.

Gesundes Gemüse für deinen HunD

  • Pastinake
  • Süßkartoffel (nicht roh)
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Fenchel
  • Gekochte Hülsenfrüchte
  • Gurke
  • Karotte und Möhre
  • Kartoffel (nicht roh)
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lupine
  • Mais
  • Maniok/Yuka
  • Rote Beete
  • Salat
  • Spargel
  • Zucchini

Giftiges Gemüse für deinen Hund

  • Aubergine
  • Avocado
  • Kartoffel (roh)
  • Knoblauch
  • Lauch/Lauchzwiebeln
  • Paprika
  • Rhabarber
  • Rohe Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen
  • scharfe Gemüsesorten: Chilischoten, Radieschen oder Rettich
  • Tomate
  • Zwiebel

Gemüsesorten im Detail

Im nachfolgenden erklären wir dir ausführlich die Vor- und Nachteile von gesunden und giftigen Gemüsesorten für deinen Hund.

Welches Gemüse ist gesund für deinen Hund?

Diese Gemüse kannst du deinem bedenkenlos füttern. Bei manchen Sorten musst du allerdings auf die Zubereitung achten. Einige Gemüsesorten sind für deinen Hund bekömmlicher, wenn du sie vorher kochst oder dünstest.

Pastinake

Die Pastinake enthält hochwertige Ballaststoffe und Vitamine. Ihre Nährstoffe regulieren die Verdauung und können sich somit positiv auf das Immunsystem auswirken. Außerdem erhält die Pastinake hochwertige Kohlenhydrate und Eiweiß. Pastinaken sind besonders für allergische Hunde geeignet.

Süßkartoffel (nicht roh)

Süßkartoffeln enthalten kostbare Nährstoffe und versorgen deinen Hund mit vielen wichtigen Vitaminen. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und eine gute Quelle für Kohlenhydrate. Wir verwenden sie gerne als gesunde Alternative zu Getreide. Die Süßkartoffel ist besonders verträglich und somit auch für Allergiker zu empfehlen. Süßkartoffel solltest du allerdings vor der Fütterung kochen oder dünsten. Püriert kann dein Hund die Süßkartoffel am besten verarbeiten.

Brokkoli

Brokkoli enthält viele Vitamine, Eisen und Natrium und ist somit sehr gesund für deinen Hund. Allerdings solltest du deinem Hund nur geringe Mengen füttern und vor der Fütterung kochen und gegebenenfalls pürieren, da er roh schnell Blähungen verursachen kann. Brokkoli hilft in geringen Mengen gegen Verdauungsprobleme.

Chicorée

Beim Chicorée ist besonders die Wurzel interessant. Sie enthält viel Vitamin C und wichtige Nährstoffe. Chicorée unterstützt den Aufbau der Muskeln, Nerven und des Bindegewebes und trägt zur Stärkung des Immunsystems bei.

Chinakohl

Chinakohl solltest du am besten gekocht und püriert verfüttern. Er enthält wichtige Aminosäuren, Eiweiß und Kohlenhydrate. Chicorée ist eine gesunde Energiequelle und stärkt das Immunsystem deines Hundes.

Fenchel

Einige Hunde lehnen Fenchel aufgrund des Geruchs eher ab. Doch Fenchel ist sehr gesund! Er ist reich an Mineralstoffen und ätherischen Ölen, welche sich positiv auf Magen und Darm auswirken. Fenchel regt die Verdauung deines Hundes an und kann Bauchkrämpfe lindern. Bei Bauchschmerzen kannst du deinem Hund auch kalten Fencheltee zur Verfügung stellen.

Gekochte Hülsenfrüchte

Gekochte Hülsenfrüchte liefern deinem Hund wertvolle Vitamine und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe sorgen dabei für eine langanhaltende Sättigung. Durch den hohen Eiweißgehalt werden Hülsenfrüchte gern als Fleischalternative genutzt. Auch in Hundefutter findet man häufig Erbsenprotein, welches für deinen Hund sehr gesund ist. Im rohen Zustand sind Hülsenfrüchte allerdings griftig für deinen Hund!

Gurke

Gurken enthalten wenige bis gar keine Kohlenhydrate oder Fette und sind somit besonders gut für Hunde geeignet, die an Körpergewicht verlieren sollen. Auch für andere Hunde ist Gurke ein beliebter Snack. Durch den hohen Anteil an Vitamin C und Wasser ist Gurke hervorragend geeignet. Im Sommer kannst du die Gurke auch kurz in die Tiefkühltruhe legen. So erhälst du eine leckere Abkühlung für deinen Hund.

Karotte und Möhre

Karotten enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Vor allem der hohe Anteil an Beta-Carotin wirkt sich positiv auf die Augen, die Haut und das Fell deines Hundes aus. Außerdem können Karotten und Möhren gegen Durchfall helfen. Viele Hunde lieben Karotten. Du kannst deinem Hund Möhren und Karotten auch als Alternative zu einer Kaustange geben.

Kartoffel (nicht roh)

Kartoffeln solltest du vor der Fütterung von grünen Stellen und Keimen befreien und sie auf jeden Fall kochen. Rohe Kartoffeln enthalten wie alle Nachtschattengewächse Solanin, was giftig für Hunde ist. Dennoch ist die Kartoffel durch ihre reichhaltigen Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine ein besonders gesunder Energielieferant für deinen Hund.

Kohlrabi

Kohlrabi kann in kleinen Mengen gefüttert werden. Die enthaltenen Vitamine und Mineralien stärken die Muskeln und Nerven, sowie das Immunsystem. Außerdem wird der Blutdruck reguliert. Kohlrabi wirkt sich also positiv auf die Gesundheit deines Hundes aus.

Kürbis

Kürbisse enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe und können für die Behandlung von Durchfall und Verstopfungen gefüttert werden. Außerdem sind sie besonders sättigend und enthalten trotzdem wenige Kalorien. Deshalb werden sie gern bei Hunden gefüttert, deren Körpergewicht reduziert werden soll. Den Kürbis solltest du kochen und pürieren, damit er für deinen Hund bekömmlicher ist. Doch bei der Auswahl des Kürbis solltest du vorsichtig sein. Zierkürbisse enthalten den Bitterstoff Curcubatin. Dieser kann zu Magen-Darm-Beschwerden oder sogar zu einem tödlichen Schock führen. Achte also darauf, dass du nur Speisekürbisse verwendest.

Lupine

Lupinen sind heimische Pflanzen, die in vielen Farben blühen. Einige Arten enthalten Lupinin. Dieser Stoff ist sehr giftig für Hunde! Daher kann als Lebensmitteln nur die Süßlupine verwendet werden. Diese Art wurde speziell gezüchtet und enthält kein giftiges Lupinin. Süßlupinen enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Sie haben einen hohen Proteingehalt und ein hervorragendes Aminosäurenprofil. Außerdem sind Süßlupinen prurinarm und somit für eine purinarme Fütterung besonders gut geeignet.

Mais

Mais ist reich an Ballaststoffen, welche die Verdauung fördern und den Magen-Darm-Trakt anregen. Allerdings ist Mais aufgrund seiner Schale nur schwer verdaulich und wird häufig wieder ausgeschieden. Damit dein Hund die wertvollen Ballaststoffe besser aufnimmt, kannst du den Mais pürieren oder auf Maisflocken zurückgreifen. Möchtest du deinem Hund eine besondere Belohnung zubereiten, so kannst du sogar Popcorn herstellen. Achte dabei unbedingt darauf kein Salz, Zucker oder Fett zu benutzen.

Maniok/Yuka

Die stärkehaltige Wurzel ist sehr gesund für deinen Hund. Maniok enthält gesunde Kohlenhydrate und wichtige Antioxidantien. Genau wie die Kartoffel solltest du deinem Hund Yuka niemals roh füttern. Da die Wurzel im rohen Zustand giftig für deinen Hund ist. Entferne also die Schale und koche das Gemüse, bevor du es an deinen Hund verfütterst.

Rote Beete

Rote Beete sollte nur in kleinen Mengen gefüttert werden, da sie Oxalsäure enthält. Dennoch ist rote Beete sehr gesund für deinen Hund. Sie hat einen hohen Wasseranteil und eine antibakterielle Wirkung. Rote Beete ist appetitanregend und verdauungsfördernd. Die enthaltene Folsäure wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Außerdem kann durch rote Beete die Nieren- und Harngesundheit gefördert werden.

Salat

Salat kann die Mahlzeit deines Hundes optimal ergänzen. Die verschiedenen Salatsorten haben einen hohen Wassergehalt und nur wenig Kalorien und sind somit auch für übergewichtige Hunde hervorragend geeignet. Salate sind reich an Vitaminen, Folsäure, Eisen und Ballaststoffen. Besonders gut geeigent für deinen Hund sind Eisbergsalat, Kopfsalat oder Romana-Salat.

Spargel

Spargel hat eine entgiftende Wirkung und stärkt das Immunsystem deines Hundes. Durch die enthaltenen Vitamine ist Spargel sehr gesund. Außerdem können durch Spargel die Nieren gesäubert werden.

Zucchini

Zucchini ist leicht verdaulich und enthält wichtige Nährstoffe. Der Magen-Darm-Trakt wird durch Zucchini angeregt und das Sehvermögen kann gestärkt werden.

Welches Gemüse ist giftig für deinen Hund?

Diese Gemüsesorten sind giftig für deinen Hund! Suche sofort eine Tierarztpraxis auf, wenn dein Hund dieses Gemüse gefressen hat.

Aubergine

Auberginen zählen zu den Nachtschattengewächsen. Diese enthalten den Stoff Solanin, welcher für Hunde giftig ist. Wenn du die Aubergine kochst, reduziert sich der Solaningehalt und dein Hund kann die Aubergine in geringen Mengen fressen. Wir empfehlen allerdings auf Aubergine zu verzichten.

Avocado

Avocados wurden mit der Zeit immer beliebter und ist für viele Menschen nicht mehr aus ihrer Ernährung weg zu denken. Doch im Speiseplan deines Vierbeiners solltest du dringend auf Avocado verzichten. Avocados enthalten Persin. Ein Stoff, der in harmlosen Fällen Durchfall und Erbrechen hervorrufen kann. Frisst dein Hund zu viel Avocado kann es zu einer Herzmuskelschwäche und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Verzichte bei der Fütterung deines Hundes also lieber auf Avocado.

Kartoffel (roh)

Die Kartoffel zählt ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen und enthält den für Hunde giftigen Stoff Solanin. Gekochte Kartoffeln kannst du deinem Hund allerdings bedenkenlos füttern.

Knoblauch

Die in Knoblauch enthaltenen Schwefelverbindungen können die roten Blutkörperchen deines Hundes zerstören. Dazu sind zwar besonders hohe Mengen erforderlich, wir empfehlen aber dennoch ein alternatives Gemüse zu wählen.

Lauch/Lauchzwiebeln

Auch Lauch und Lauchzwiebeln zählen zu den Zwiebelgewächsen und enthalten Schwefelverbindungen. Diese Verbindungen greifen die roten Blutkörperchen deines Hundes an. Hat dein Hund Lauch gefressen, leidet er meist an Erbrechen und Durchfall.

Paprika

Die Paprika gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse. Diese enthalten den für Hunde giftigen Stoff Solanin. Die toxische Reaktion zeigt sich meist mit Erbrechen und Durchfall. Vor allem grüne und gelbe Paprika haben einen besonders hohen Solaningehalt und sollten auf keinen Fall verfüttert werden. Von roter und reifer oder gekochter Paprika können kleine Mengen gefüttert werden. Wir raten allerdings davon ab.

Rhabarber

In Rhabarber ist der für Hunde schädliche Stoff Oxalat enthalten. Oxalate senken den Calciumspielgel deines Hundes. Dadurch kann es zu Magen-Darm-Entzündungen oder Nierenschädigung kommen. In schlimmen Fällen führt Rhabarber bei Hunden zu Herzversagen.

Rohe Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen

Rohe Hülsenfrüchte enthalten das Eiweiß Phasin. Durch Phasin können die roten Blutkörperchen deines Hundes verklumpen. Die Reaktion zeigt sich anfangs mit Erbrechen und Bauchkrämpfen. Außerdem kann es zu blutigem Durchfall und Fieber kommen. Hat dein Hund zu viel rohe Hülsenfrüchte gefressen, können Blutungen im gesamten Magen-Darm-Trakt ausgelöst werden. Gekochte Hülsenfrüchte können in geringen Mengen gefüttert werden. Allerdings führen sie meist zu Verstopfungen und Blähungen. Wir raten dir deshalb auf Hülsenfrüchte zu verzichten.

scharfe Gemüsesorten: Chilischoten, Radieschen oder Rettich

Auf scharfe Gemüsesorten, wie beispielsweise Radieschen oder Chilischoten, solltest du bei der Fütterung deines Hundes verzichten. Sie können starke Schmerzreaktionen im ganzen Körper auslösen. Außerdem wird der Magen-Darm-Trakt unnötig gereizt.

Tomate

Tomaten gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse und enthalten den für Hunde giftigen Stoff Solanin. Der Stoff löst bei Hunden Erbrechen und Durchfall aus. Vor allem die grünen Stellen der Tomaten enthalten einen hohen Gehalt an Solanin. Rote, reife Tomaten ohne Stiel kannst du deinem Hund in kleinen Mengen füttern.

Zwiebel

Die in Zwiebeln enthaltenen Sulfide greifen die roten Blutkörperchen deines Hundes an und können diese zerstören. Dies führt zu einer akuten Blutarmut. Die ersten Symptome sind Durchfall und Erbrechen. Bei einer schweren Vergiftung zeigt dein Hund Schwäche, Appetitlosigkeit und häufig auch eine Beschleunigung der Herzfrequenz. Dann solltest du sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen.
Du hast Fragen oder ein Gemüse fehlt? Kontaktiere uns gern unter: hallo@ofrieda.de