Ausschlussdiät beim Hund – Durchführung und Futterplan für die Eliminationsdiät

Dein Hund leidet unter Durchfall, Juckreiz oder Hautentzündungen? Hinter diesen Beschwerden kann unter anderem eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit stecken. Mit einer Ausschlussdiät kannst du feststellen, ob die Beschwerden mit dem Futter deines Hundes zusammenhängen und die Ernährung entsprechend anpassen. Wir zeigen dir, was du bei einer Ausschlussdiät beachten musst und wie du das passende Futter findest.

Ofrieda, 29.03.2023 – Letzte Überprüfung: 09.07.2026

Unsere Empfehlung

Für eine Ausschlussdiät empfehlen wir unser Nassfutter der Sorte Hermetia Pur. Das Futter enthält Insekten als einzige Zutat. Insekten sind eine hochwertige und selten verwendete Proteinquelle und eignen sich daher gut für eine Ausschlussdiät.

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Kapitelübersicht

Ausschlussdiät – Allergie und Unverträglichkeit beim Hund zuverlässig erkennen

Das Prinzip einer Eliminationsdiät – So hilft die Ausschlussdiät Hunden

Die richtigen Zutaten – Was füttern bei der Ausschlussdiät für den Hund?

Ausschlussdiät beim Hund durchführen

Futterplan für eine Ausschlussdiät mit Insekten

7 Tipps für die Ausschlussdiät beim Hund

Wie geht es nach der Ausschlussdiät weiter?

Die 6 häufigsten Fragen zur Ausschlussdiät beim Hund

Unsere Empfehlung – Ausschlussdiät mit Insekten für Allergiker

Ausschlussdiät – Allergie und Unverträglichkeit beim Hund abklären

Mit einer Ausschlussdiät, auch Eliminationsdiät genannt, kannst du feststellen, ob der Juckreiz oder die Hautentzündungen deines Hundes mit dem Futter zusammenhängen. Andere Allergietests, beispielsweise Blut- oder Hauttests, sind bei Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten meist nicht aussagekräftig und führen häufig zu ungenauen Ergebnissen. Daher gilt die Ausschlussdiät als bewährtes Verfahren zur Abklärung von Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten bei Hunden.

 

Juckreiz und Hautentzündungen können Anzeichen von Erkrankungen oder Parasiten sein. Daher solltest du zusätzlich tierärztlich abklären, ob andere Erkrankungen ausgeschlossen sind.

Was ist eine Futtermittelallergie?

Leidet dein Hund unter einer Futtermittelallergie, reagiert er nach wiederholtem Kontakt mit bestimmten Futterbestandteilen mit einer Überreaktion. Grund dafür ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Harmlose Inhaltsstoffe werden vom Immunsystem deines Hundes bekämpft, woraufhin es zu Juckreiz und Entzündungen der Haut kommen kann. Die Entzündungen treten häufig an den Ohren und Pfoten auf. Weitere Symptome sind Durchfall, Verdauungsbeschwerden und Fellverlust. Diese Symptome können auch bei einer Futtermittelunverträglichkeit oder -intoleranz auftreten. Weitere Infos zur Futtermittelallergie bei Hunden findest du in diesem Beitrag.

Allergie beim Hund

Eine Allergie tritt durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems auf. Harmlose Inhaltsstoffe werden vom Immunsystem des Hundes bekämpft, wodurch es zu einer allergischen Überreaktion kommt. Dies kann zu Symptomen wie Juckreiz oder Entzündungen führen.

Unverträglichkeit beim Hund

Bei einer Futtermittelunverträglichkeit spielt das Immunsystem keine Rolle. Der Körper deines Hundes reagiert direkt auf bestimmte Futterbestandteile. Auch eine Futterüberempfindlichkeit oder Futterintoleranz ist möglich. So kann bei Hunden zum Beispiel auch eine Laktoseintoleranz auftreten.

Laktose-Intoleranz bei Hunden

Bei einer Laktoseintoleranz kann der Hund Laktose nicht richtig verdauen. Das kann zu Magenverstimmungen, Durchfall und Erbrechen führen. Eine Ausschlussdiät ist eine sinnvolle Methode, um zu überprüfen, ob die Beschwerden mit Laktose zusammenhängen. Dabei entfernst du laktosehaltige Lebensmittel aus der Ernährung deines Hundes. Wenn sich die Verdauungsbeschwerden verbessern, kann dies auf eine Laktoseintoleranz hindeuten. Dann ist es ratsam, laktosehaltige Produkte zu meiden und eine laktosefreie Ernährung einzuführen. Dabei musst du sicherstellen, dass die Ernährung deines Hundes ausgewogen und nährstoffreich bleibt.

Auch Parasiten oder Bakterien können Entzündungen und Juckreiz auslösen. Daher solltest du immer einen tierärztlichen Rat einholen, um andere Krankheiten auszuschließen. Wenn weiterhin der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht, solltest du mit der Ausschlussdiät beginnen.

 

Mit einer Ausschlussdiät und einem anschließenden Provokationstest lässt sich der Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit weiter abklären.

Warum die Ausschlussdiät bei der Diagnose einer Futtermittelallergie wichtig ist

Wird bei deinem Hund eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit vermutet, gilt die Eliminationsdiät als bewährtes Verfahren zur Diagnose. Durch eine Ausschlussdiät lässt sich eingrenzen, welche Futterbestandteile mit den Beschwerden zusammenhängen könnten. Nach einer erfolgreich durchgeführten Ausschlussdiät lässt sich besser beurteilen, ob eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit vorliegt und welche Futterbestandteile die Beschwerden wahrscheinlich auslösen. Die Ergebnisse anderer Allergietests liefern bei Futtermittelallergien häufig keine eindeutige Diagnose.

Andere Allergietests beim Hund

Häufig werden bei dem Verdacht auf eine Allergie oder Unverträglichkeit Blut- oder Hauttests durchgeführt. Solche Allergietests sind bei Futtermittelallergien jedoch häufig nur eingeschränkt aussagekräftig und reichen für eine sichere Diagnose allein nicht aus. Sie können Hinweise darauf geben, auf welche Bestandteile das Immunsystem des Hundes reagiert und bei welchen Bestandteilen eine allergische Reaktion möglich wäre. Allerdings lassen die Tests keine sichere Aussage darüber zu, wie stark das Immunsystem reagiert. Eventuell liegt die Reaktion des Immunsystems unter der Toleranzgrenze und es treten gar keine Beschwerden auf.

Wir empfehlen dir, dich bei der Auswahl eines geeigneten Hundefutters nicht allein auf Blut- und Hauttests zu verlassen. Die Aussagekraft der Testergebnisse hängt unter anderem davon ab, welche Bestandteile untersucht werden. Möchtest du wissen, ob dein Hund auf Pastinake allergisch reagiert, muss genau auf diese Zutat getestet werden. Bei vielen im Handel erhältlichen Allergietests ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, welche Zutaten berücksichtigt werden. Je mehr Bestandteile getestet werden, desto teurer ist der Allergietest. Die Standardtests berücksichtigen meist nur gängige Protein- und Kohlenhydratquellen wie Rind oder Huhn. Einen spezifischen Allergietest mit Insekten oder anderen seltener verwendeten Proteinquellen zu finden, ist schwierig und oft mit höheren Kosten verbunden. Dazu kommt, dass bestimmte Medikamente die Testergebnisse beeinflussen können. Bei einer Ausschlussdiät kannst du selbst prüfen, ob dein Hund auf bestimmte Bestandteile reagiert. So lässt sich der Zusammenhang mit bestimmten Futterbestandteilen besser beurteilen.

Was kostet ein Allergietest beim Hund?

Wie teuer ein Allergietest beim Hund ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je mehr du untersuchen möchtest, desto teurer ist der Allergietest. Online gibt es unterschiedliche Tests, die 40 € bis 150 € kosten. Ein umfangreicher Bluttest in der Tierklinik ist oft noch teurer. Frage am besten in deiner Tierklinik nach den Kosten für einen Allergietest. Dabei solltest du direkt abklären, was getestet wird.

 

Eine Ausschlussdiät ist häufig günstiger als ein Allergietest und ermöglicht eine gezielte Überprüfung, ob die Beschwerden mit bestimmten Futterbestandteilen zusammenhängen.

Das Prinzip einer Eliminationsdiät – So funktioniert die Ausschlussdiät

Bei einer Ausschlussdiät schließt du bestimmte Zutaten aus der Mahlzeit deines Hundes aus. Dafür setzt du das bisherige Futter ab und beginnst mit der Ausschlussdiät. Bei einer Futterumstellung kann dein Hund anfangs Verdauungsprobleme bekommen. Das kann vorkommen, da sich die Verdauung deines Hundes zunächst an das neue Futter gewöhnen muss. Dein Hund bekommt während der Ausschlussdiät nur eine Proteinquelle, die er vorher noch nie gefressen hat. Bessern sich die Beschwerden nach sechs bis acht Wochen, fügst du der Mahlzeit nach und nach weitere Komponenten hinzu. Füge der Proteinquelle vorerst nur eine Kohlenhydratquelle hinzu, die dein Hund ebenfalls noch nie gefressen hat. Sollten die Beschwerden weiter anhalten, verlängere die Ausschlussdiät gegebenenfalls auf bis zu zwölf Wochen. Wenn die Beschwerden nach zwölf Wochen nicht abgeklungen sind, solltest du einen tierärztlichen Rat einholen. Eventuell kannst du eine andere Proteinquelle für die Ausschlussdiät verwenden.

Wenn dein Hund acht bis zwölf Wochen symptomfrei ist, beginnst du mit dem Provokationstest. Dabei fütterst du deinem Hund das ursprüngliche Futter. Treten die Symptome wieder auf, spricht dies für eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit. Anschließend solltest du wieder die Ausschlussdiät füttern. Im nächsten Schritt fügst du der Mahlzeit nach und nach eine weitere Zutaten hinzu. Lass die Komponente sofort wieder weg, sobald die Symptome erneut auftreten. Am besten führst du ein Tagebuch, in dem du die gefütterten Bestandteile und entsprechende Reaktionen notierst. So kannst du nach und nach eingrenzen, auf welche Bestandteile dein Hund reagiert. Außerdem musst du die Diät konsequent durchhalten. Leckerlis oder andere ungewollte Leckerbissen können das Ergebnis der Ausschlussdiät verfälschen.

Die Ergebnisse der Provokationstests helfen dabei, ein geeignetes Alleinfuttermittel auszuwählen oder eine bedarfsdeckende Mahlzeit zusammenzustellen.

Zusammenfassung

Ablauf der Ausschlussdiät beim Hund

Das gewohnte Futter absetzen und mit der Ausschlussdiät beginnen.

6 bis 8 Wochen nur eine Proteinquelle füttern, die dein Hund noch nie gefressen hat. Keine weiteren Zutaten oder Leckerlis.

Bessern sich die Beschwerden, kannst du der Proteinquelle eine Kohlenhydratquelle hinzufügen.

Ist dein Hund 8 bis 12 Wochen symptomfrei, führst du den Provokationstest durch. Dazu fütterst du das alte Futter. Treten die Symptome erneut auf, spricht dies für eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit. Steige dann wieder auf die Ausschlussdiät um.

Durch einen Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln kannst du prüfen, auf welche Bestandteile dein Hund reagiert. Anhand der Ergebnisse kannst du anschließend ein geeignetes Alleinfuttermittel auswählen. Alternativ kannst du so auch eine bedarfsdeckende Mahlzeit selbst zusammenstellen, indem du weitere Zutaten und einen Vitamin- und Mineralmix hinzufügst.

Die richtigen Zutaten – Was füttern bei der Ausschlussdiät für den Hund?

Für eine Ausschlussdiät ist es wichtig zu wissen, welche Proteine und Kohlenhydrate dein Hund noch nie gefressen hat. Teilweise ist das gar nicht so einfach. Hast du deinen Hund nicht als Welpen bekommen, ist es schwer nachzuvollziehen, was er vorher zu fressen bekommen hat. Intransparente Deklarationen erschweren die Recherche zusätzlich. Wird in der Zusammensetzung beispielsweise nur „Geflügel“ aufgeführt, ist unklar, ob es sich um Ente, Huhn oder Gans handelt. Auch unter der Bezeichnung „tierische Nebenerzeugnisse“ können verschiedene Fleischsorten gemeint sein. Zu den häufigeren Auslösern einer Futtermittelallergie zählen Rind, Huhn und Weizen. Wurden diese Zutaten bislang regelmäßig gefüttert, sollten sie während einer Ausschlussdiät möglichst vermieden werden. Für eine Ausschlussdiät kommen vor allem selten verwendete Protein- und Kohlenhydratquellen infrage. Hier sind einige Zutaten, die sich für eine Ausschlussdiät eignen:

Geeignete Proteine

Welches Fleisch für die Ausschlussdiät?

Insekten
Känguru
Strauß
Pferd
Kamel
Rentier
Elch
Hirsch
Geeignete Kohlenhydrate

Welches Gemüse für die Ausschlussdiät?

Süßkartoffel
Pastinake
Tapioka
Amaranth
Buchweizen
Quinoa
Hirse
Kürbis

Pferdefleisch wurde lange Zeit häufig als Proteinquelle im Rahmen einer Ausschlussdiät eingesetzt. Allerdings ist Pferdefleisch heute in vielen Hundefuttern enthalten. Hat dein Hund bereits regelmäßig Pferd gefressen, eignet sich diese Proteinquelle in der Regel nicht mehr für eine Ausschlussdiät.

 

Außerdem solltest du auf mögliche Kreuzreaktionen achten. Studien deuten darauf hin, dass Hunde, die auf Rind reagieren, auch auf Büffel reagieren können.

Fertigfutter – Nassfutter und Trockenfutter für eine Ausschlussdiät

Tatsächlich kannst du für eine Ausschlussdiät auch ein hypoallergenes Alleinfuttermittel verwenden. Dabei solltest du anhand der Vorgeschichte deines Hundes prüfen, ob das Futter für die Ausschlussdiät geeignet ist. Achte dabei auf eine transparente Deklaration und schaue dir die Zutaten genau an. Hat dein Hund beispielsweise noch keine Insekten und noch nie Süßkartoffeln gefressen, kann unser Nassfutter der Sorte Patentrezept im Rahmen einer Ausschlussdiät geeignet sein. Das Nassfutter enthält Insekten als einzige tierische Proteinquelle sowie Süßkartoffeln, Mineralstoffe und Hanföl. Aufgrund seiner Zusammensetzung kann unser Patentrezept im Rahmen einer Ausschlussdiät verwendet werden. Als Alleinfuttermittel ist es auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung ausgelegt.

Erfahrung zur Ausschlussdiät – Das sagen unsere Kundinnen und Kunden

Ausschlussdiät beim Hund – Selbst kochen oder Alleinfutter?

Bei einer Ausschlussdiät kannst du die Mahlzeit deines Hundes selbst zubereiten oder auf geeignetes Fertigfutter zurückgreifen. Häufig wird empfohlen, die Eliminationsdiät zunächst mit selbst zubereitetem Futter zu beginnen. Das ist zwar aufwendiger, aber so weißt du genau, was in der Mahlzeit enthalten ist. Allerdings enthalten selbst zubereitete Mahlzeiten oft nicht alle benötigten Nährstoffe. Kurzfristig ist eine Unterversorgung mit Nährstoffen meist unproblematisch. Langfristig kann es jedoch zu Mangelerscheinungen kommen. Alleinfuttermittel hingegen eignen sich für eine langfristige Fütterung, da sie auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung ausgelegt sind. Sie sind außerdem einfacher in der Handhabung.

 

Ob du die Ausschlussdiät selbst kochen oder ein Alleinfuttermittel verwenden möchtest, hängt von der Vorgeschichte deines Hundes und deiner persönlichen Präferenz ab. Hole dir im Zweifel einen tierärztlichen Rat ein.

Ausschlussdiät für den Hund selber kochen – Das musst du beachten

Selbst gekochtes Futter kann sich für eine Ausschlussdiät gut eignen. Denn so weißt du genau, was in der Mahlzeit enthalten ist. Achte allerdings darauf, dass die Zutaten beim Zubereiten nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen. Schneide zum Beispiel die Süßkartoffeln nicht auf dem Schneidebrett, auf dem du zuvor dein Mittagessen zubereitet hast. Bei sehr empfindlichen Hunden können bereits Spuren anderer Zutaten Beschwerden auslösen. Außerdem solltest du beachten, dass einige Lebensmittel vor dem Füttern gekocht werden müssen. Generell solltest du Kartoffeln, Reis und andere Kohlenhydratquellen vor der Fütterung gut kochen. Dadurch wird die enthaltene Stärke besser aufgeschlossen und die Lebensmittel können leichter verdaut werden. Welches Gemüse dein Hund fressen darf und was du bei der Zubereitung beachten musst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Gegen eine selbstgekochte Ausschlussdiät spricht die teilweise aufwendige Zubereitung. Außerdem kann eine selbst zubereitete Ausschlussdiät ohne sorgfältige Planung zu einer unausgewogenen Ernährung führen. Damit die Ration langfristig bedarfsdeckend bleibt, sollten selbst zubereitete Mahlzeiten gegebenenfalls mit geeigneten Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ergänzt werden. Im Handel gibt es verschiedene Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die du der selbst zubereiteten Ausschlussdiät hinzufügen kannst. Achte dabei darauf, dass dein Hund die Zusätze gut verträgt und keine Beschwerden auftreten.

Außerdem solltest du eine geeignete Proteinquelle auswählen und darauf achten, dass sie während der gesamten Ausschlussdiät verfügbar ist. Ist Kamelfleisch beispielsweise nach ein paar Wochen nicht mehr erhältlich, kann es erforderlich sein, die Ausschlussdiät mit einer anderen Proteinquelle neu zu beginnen. Wir wissen, dass die Verfügbarkeit der Proteinquelle wichtig ist. Daher achten wir auf eine möglichst kontinuierliche Verfügbarkeit unseres Insekten-Hundefutters. Zusätzlich ist unser Dosenfutter lange haltbar und lässt sich gut lagern. Wir empfehlen dir, das Futter für mindestens zwei Wochen vorrätig zu haben. So ist dein Hund auch ausreichend versorgt, wenn der Paketversand länger dauert oder das Produkt im Fachhandel vergriffen ist.

Eliminationsdiät beim Hund mit Alleinfutter

Die Ausschlussdiät kannst du auch mit einem kommerziellen Diätfuttermittel durchführen. Im Handel gibt es verschiedene hypoallergene Trocken- und Nassfutter. Sie basieren meist auf einer selten verwendeten Proteinquelle (z. B. Insekten, Kamel oder Wild) und einer selten verwendeten Kohlenhydratquelle (z. B. Süßkartoffel, Quinoa oder Pastinake). Ein hypoallergenes Alleinfuttermittel enthält zusätzlich Fette, Vitamine und Mineralstoffe und ist auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung ausgelegt. Die Handhabung von Fertigfutter für eine Ausschlussdiät beim Hund ist deutlich einfacher. Allerdings musst du bei der Auswahl des Diätfuttermittels genau auf die Zusammensetzung achten. Anhand der Vorgeschichte deines Hundes und der Zusammensetzung des Futters solltest du prüfen, ob das Diätfuttermittel für die Ausschlussdiät geeignet ist.

Diät-Alleinfuttermittel aus Insekten

Eine Alternative bietet hydrolysiertes Hundefutter. In hydrolysiertem Hundefutter werden die Proteine mithilfe der Hydrolyse stark zerkleinert. Das Immunsystem erkennt die stark zerkleinerten Proteine häufig nicht mehr als Auslöser, wodurch das Risiko einer Reaktion verringert werden kann. Allerdings ist noch unklar, wie klein die Proteinbestandteile tatsächlich sein müssen, um nicht mehr erkannt zu werden. So kann es sein, dass sensible Hunde auch bei hydrolysiertem Hundefutter allergische Symptome zeigen.

 

Du bist dir unsicher, welche Methode und welches Futter für die Ausschlussdiät bei deinem Hund richtig ist? Hole dir am besten einen tierärztlichen Rat ein.

Futterplan für eine Ausschlussdiät mit Insekten

Für eine Ausschlussdiät mit Insekten empfehlen wir unser Nassfutter der Sorte Hermetia Pur. Das Nassfutter enthält Insekten als einzige Zutat. Aufgrund seiner Zusammensetzung kann es im Rahmen einer Ausschlussdiät mit einer selten verwendeten Proteinquelle eingesetzt werden. Das Nassfutter kann mit unserem Hermetia Pur Proteinpulver ergänzt werden. So kannst du die Menge an Nassfutter reduzieren. 100 g Nassfutter entsprechen dabei 14 g Proteinpulver und 5 g Öl. Achte dabei darauf, ein pflanzliches Öl zu verwenden, das dein Hund verträgt.

Nachfolgend findest du einen beispielhaften Futterplan für eine Ausschlussdiät beim Hund mit Hermetia Pur und Süßkartoffel. Wir gehen von einem normal aktiven Hund mit einem Energiebedarf von 110 kcal ME/kg KM^0,75 aus. Passe die Futtermenge immer an die individuellen Bedürfnisse deines Hundes an. Gegebenenfalls kannst du die Mengen um 15 % erhöhen beziehungsweise reduzieren. Bitte beachte, dass selbst zusammengestellte Rationen während einer Ausschlussdiät möglicherweise nicht alle benötigten Nährstoffe liefern. Daher solltest du langfristig auf ein passendes Alleinfuttermittel umstellen oder die Ration mit geeigneten Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ergänzen. Vor allem bei Welpen oder trächtigen Hündinnen ist eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig. Hole dir im Zweifel immer einen tierärztlichen Rat ein, bevor du die Ausschlussdiät beginnst.

Der Futterplan dient als Beispiel und sollte an Alter, Aktivität, Körperzustand und den individuellen Energiebedarf des Hundes angepasst werden.

Futterplan für einen Hund mit einem Körpergewicht von 5 kg

In den ersten 6 bis 8 Wochen (ggf. bis zu 12 Wochen) 410 g Hermetia Pur Nassfutter
Nach 6 bis 8 Wochen (bei Besserung der Beschwerden) 365 g Hermetia Pur Nassfutter und 45 g Süßkartoffel
Nach 8 bis 12 Wochen (symptomfrei) Provokationstest mit altem Futter
Anschließend Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln (hier: Test, ob Kartoffeln mit den Beschwerden zusammenhängen) 365 g Hermetia Pur Nassfutter und 60 g Kartoffel

Futterplan für einen Hund mit einem Körpergewicht von 10 kg

In den ersten 6 bis 8 Wochen (ggf. bis zu 12 Wochen) 690 g Hermetia Pur Nassfutter
Nach 6 bis 8 Wochen (bei Besserung der Beschwerden) 645 g Hermetia Pur Nassfutter und 45 g Süßkartoffel
Nach 8 bis 12 Wochen (symptomfrei) Provokationstest mit altem Futter
Anschließend Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln (hier: Test, ob Kartoffeln mit den Beschwerden zusammenhängen) 645 g Hermetia Pur Nassfutter und 60 g Kartoffel

Futterplan für einen Hund mit einem Körpergewicht von 20 kg

In den ersten 6 bis 8 Wochen (ggf. bis zu 12 Wochen) 750 g Hermetia Pur Nassfutter, 56 g Hermetia Pur Proteinpulver und 20 g Öl
Nach 6 bis 8 Wochen (bei Besserung der Beschwerden) 680 g Hermetia Pur Nassfutter, 42 g Hermetia Pur Proteinpulver, 15 g Öl und 175 g Süßkartoffel
Nach 8 bis 12 Wochen (symptomfrei) Provokationstest mit altem Futter
Anschließend Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln (hier: Test, ob Kartoffeln mit den Beschwerden zusammenhängen) 680 g Hermetia Pur Nassfutter, 42 g Hermetia Pur Proteinpulver, 15 g Öl und 230 g Kartoffel

Futterplan für einen Hund mit einem Körpergewicht von 30 kg

In den ersten 6 bis 8 Wochen (ggf. bis zu 12 Wochen) 975 g Hermetia Pur Nassfutter, 84 g Hermetia Pur Proteinpulver und 30 g Öl
Nach 6 bis 8 Wochen (bei Besserung der Beschwerden) 815 g Hermetia Pur Nassfutter, 70 g Hermetia Pur Proteinpulver, 25 g Öl und 260 g Süßkartoffel
Nach 8 bis 12 Wochen (symptomfrei) Provokationstest mit altem Futter
Anschließend Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln (hier: Test, ob Kartoffeln mit den Beschwerden zusammenhängen) 815 g Hermetia Pur Nassfutter, 70 g Hermetia Pur Proteinpulver, 25 g Öl und 310 g Kartoffel

Futterplan für einen Hund mit einem Körpergewicht von 60 kg

In den ersten 6 bis 8 Wochen (ggf. bis zu 12 Wochen) 1.450 g Hermetia Pur Nassfutter, 168 g Hermetia Pur Proteinpulver und 60 g Öl
Nach 6 bis 8 Wochen (bei Besserung der Beschwerden) 1.275 g Hermetia Pur Nassfutter, 140 g Hermetia Pur Proteinpulver, 50 g Öl und ca. 375 g Süßkartoffel
Nach 8 bis 12 Wochen (symptomfrei) Provokationstest mit altem Futter
Anschließend Provokationstest mit einzelnen Lebensmitteln (hier: Test, ob Kartoffeln mit den Beschwerden zusammenhängen) 1.275 g Hermetia Pur Nassfutter, 140 g Hermetia Pur Proteinpulver, 50 g Öl und ca. 475 g Kartoffel

Professionelle Ernährungsberatung für Hunde:

Gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin oder einem Ernährungsberater kannst du eine individuell auf deinen Hund abgestimmte Ausschlussdiät planen.

Folgende Anbieter bieten unter anderem Ernährungsberatungen für Hunde an:

7 Tipps für die Ausschlussdiät beim Hund

Damit die Ausschlussdiät erfolgreich verläuft und möglichst aussagekräftige Ergebnisse liefert, solltest du ein paar Punkte beachten. Wir zeigen dir, worauf du bei einer Ausschlussdiät beim Hund achten solltest.

1. Konsequent bleiben während der Eliminationsdiät

Während der Ausschlussdiät musst du dem Hundeblick deines Vierbeiners widerstehen können. In den nächsten Wochen darf dein Hund wirklich nur die vorgesehenen Lebensmittel fressen. Leckerlis, Kausnacks oder andere Leckereien sind in dieser Zeit tabu! Achte außerdem darauf, dass dein Hund nichts vom Tisch klaut oder Krümel findet. Informiere alle Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn, die mit deinem Hund Kontakt haben, über die Ausschlussdiät. Auch sie dürfen deinem Hund keine Leckerchen geben.

 

Eine konsequente Durchführung ist wichtig, damit die Ausschlussdiät möglichst aussagekräftige Ergebnisse liefert. Standhaft bleiben lohnt sich!

2. Direkte Futterumstellung zu Beginn der Ausschlussdiät

Anders als bei einer schrittweisen Futterumstellung wird das bisherige Futter bei einer Ausschlussdiät in der Regel direkt durch das Futter der Ausschlussdiät ersetzt. So vermeidest du möglichst den Kontakt mit den vermuteten auslösenden Futterbestandteilen und kannst mit der Ausschlussdiät beginnen. Bei der Umstellung kann dein Hund anfangs Durchfall oder andere Verdauungsbeschwerden bekommen. Solche Beschwerden sind nicht ungewöhnlich, denn die Darmflora deines Hundes muss sich erst an die neue Mahlzeit gewöhnen. Gib deinem Hund genügend Zeit nach der Umstellung, da erst anschließend die Verträglichkeit beurteilt werden kann.

3. Dauer – Wie lange macht man eine Ausschlussdiät beim Hund?

Die Dauer einer Ausschlussdiät kann individuell unterschiedlich sein. In der Regel wird sie über sechs bis zwölf Wochen durchgeführt. Bei vielen Hunden zeigen sich bereits in den ersten Wochen Besserungen der Beschwerden. Bei empfindlichen Hunden kann es jedoch länger dauern, bis sich die Beschwerden bessern. Gib deinem Hund deshalb genügend Zeit, damit die Ergebnisse der Ausschlussdiät möglichst aussagekräftig beurteilt werden können.

4. Ausgewogene Fütterung während der Ausschlussdiät

Selbst zubereitete Mahlzeiten eignen sich gut für eine Ausschlussdiät. Allerdings ist es schwierig, bedarfsdeckende Rationen selbst zusammenzustellen. Für wenige Wochen ist eine nicht vollständig bedarfsdeckende Ration in der Regel unkritisch. Langfristig solltest du die Mahlzeit an den Nährstoffbedarf deines Hundes anpassen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Dazu eignen sich verschiedene Ergänzungsfuttermittel, die Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Alternativ kannst du die Ausschlussdiät mit einem hypoallergenen Alleinfuttermittel durchführen.

5. Eliminationsdiät mit mehreren Tieren in einem Haushalt

Bei einer Ausschlussdiät musst du unbedingt darauf achten, dass dein Hund kein anderes Futter frisst. Mit mehreren Haustieren in einem Haushalt ist das gar nicht so einfach. Füttere die Tiere deshalb in verschiedenen Räumen, damit keiner etwas vom anderen frisst. Außerdem solltest du nach der Fütterung alle Futterreste entfernen.

6. Symptom-Tagebuch führen

Während einer Ausschlussdiät überprüfst du nach und nach die Verträglichkeit verschiedener Lebensmittel. Am besten führst du ein Tagebuch, um die Ausschlussdiät bei deinem Hund zu dokumentieren. Trage dort immer ein, was dein Hund zu fressen bekommen hat. Sollten anschließend Beschwerden auftreten, notiere sie im Tagebuch. Lasse die entsprechende Futterkomponente anschließend wieder weg und kehre zur vorherigen Ausschlussdiät zurück. Im Tagebuch kannst du auch die Verwendung von Cremes, Shampoos oder das Füttern von Leckerlis notieren. Denn auch diese Faktoren können Symptome wie zum Beispiel Juckreiz auslösen. Achte darauf, dass du immer nur eine Komponente änderst oder ausprobierst. So kannst du besser eingrenzen, welche Zutat oder welches Produkt mit den Beschwerden zusammenhängen könnte.

7. Leckerlis während der Ausschlussdiät

Um dir und deinem Hund die Ausschlussdiät zu erleichtern, kannst du einige Alternativen als Belohnung nutzen. Führst du die Ausschlussdiät beispielsweise mit Trockenfutter durch, kannst du das Trockenfutter auch im Training und als Belohnung verwenden. Selbst gebackene Leckerlis können während der Ausschlussdiät ebenfalls eine gute Belohnung sein. Nutze dafür ausschließlich Zutaten, die im Rahmen der Ausschlussdiät vorgesehen sind, und backe daraus eigene Belohnungssnacks.

Wie geht es nach der Ausschlussdiät weiter?

Werden die Beschwerden deines Hundes während der Ausschlussdiät deutlich besser, führst du einen Provokationstest mit dem alten Futter durch. Zeigt dein Hund wieder die gewohnten Beschwerden, spricht dies für eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit. Anschließend kannst du verschiedene Provokationstests mit einzelnen Lebensmitteln durchführen und so eingrenzen, welche Zutaten dein Hund nicht verträgt. Anhand der Ergebnisse kannst du anschließend ein geeignetes Futter auswählen oder verträgliche Mahlzeiten zusammenstellen.

Der Provokationstest nach der Eliminationsdiät

Zur weiteren Abklärung einer Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit wird nach einer Ausschlussdiät häufig ein Provokationstest durchgeführt. Beim Provokationstest fütterst du deinem Hund das ursprüngliche Futter. Treten die Beschwerden erneut auf, spricht dies für eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit. Anschließend kannst du den Provokationstest mit einzelnen Futterbestandteilen wiederholen. So kannst du nach und nach eingrenzen, welche Futterbestandteile mit den Beschwerden zusammenhängen.

Wird kein Provokationstest durchgeführt, lässt sich der Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit häufig nicht sicher bestätigen. Leidet der Hund beispielsweise unter einer Pollenallergie, können sich die Beschwerden während der Ausschlussdiät ebenfalls bessern. Die Besserung muss dann jedoch nicht auf die Ausschlussdiät zurückzuführen sein. Ist während der Diät Winter geworden, fliegen weniger Pollen und die Beschwerden bessern sich. Bei einem Provokationstest mit dem ursprünglichen Futter würden dann vermutlich keine Beschwerden auftreten. Ohne Provokationstest kann dann fälschlicherweise eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit angenommen werden.

Da sich die Beschwerden bei vielen Hunden während der Ausschlussdiät bessern, verzichten viele auf den Provokationstest. Bei starken Beschwerden sollte abgewogen werden, ob der Hund dem ursprünglichen Futter erneut ausgesetzt werden sollte. Hole dir im Zweifel einen tierärztlichen Rat ein.

Geeignetes Hundefutter nach der Ausschlussdiät

Ergänze selbst zusammengestellte Mahlzeiten nach der Ausschlussdiät bei Bedarf mit geeigneten Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, damit die Ration bedarfsdeckend ist. Alternativ kannst du ein hypoallergenes Alleinfuttermittel verwenden. Achte bei der Auswahl des Futters genau auf die Zusammensetzung. Das Futter sollte möglichst nur Zutaten enthalten, die dein Hund gut verträgt. Besonders hilfreich sind transparente Deklarationen, in denen möglichst alle Zutaten aufgeführt sind. Frage im Zweifel einfach beim Hersteller nach den genauen Inhaltsangaben.

Die 5 häufigsten Fragen zur Ausschlussdiät beim Hund

Mithilfe einer Ausschlussdiät kannst du eingrenzen, welche Futterbestandteile die Beschwerden deines Hundes auslösen könnten. Damit du bei der Ausschlussdiät gut vorbereitet bist, beantworten wir die häufigsten Fragen.

Was füttern bei einer Ausschlussdiät für den Hund?

Das Wichtigste bei einer Ausschlussdiät ist, dass du deinem Hund Zutaten fütterst, die er bisher noch nicht gefressen hat. Dazu eignen sich selten verwendete Proteinquellen wie Insekten, Pferd, Känguru oder Strauß. Wenn dein Hund die Proteinquelle gut verträgt, kannst du sie mit einer Kohlenhydratquelle ergänzen, die dein Hund ebenfalls bisher nicht gefressen hat, zum Beispiel Süßkartoffeln oder Reis. Es ist wichtig, dass du während der Ausschlussdiät nur die ausgewählten Zutaten fütterst. Auch bei Leckerlis darfst du keine Ausnahme machen, da du das Ergebnis der Ausschlussdiät sonst verfälschen könntest.

Wie mache ich eine Ausschlussdiät für meinen Hund?

Eine Ausschlussdiät erfordert Geduld und Konsequenz. Du suchst dir eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle aus, die dein Hund noch nie gefressen hat. Anschließend fütterst du deinen Hund sechs bis acht Wochen ausschließlich mit diesen Zutaten. Bleiben die Beschwerden bestehen, kann die Ausschlussdiät gegebenenfalls auf bis zu zwölf Wochen verlängert werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um besser beurteilen zu können, welche Futterbestandteile mit den Beschwerden zusammenhängen könnten.

Wann wirkt eine Ausschlussdiät beim Hund?

Es kann einige Zeit dauern, bis sich erste Verbesserungen zeigen. Bei vielen Hunden bessern sich die Beschwerden innerhalb der ersten sechs bis acht Wochen, zum Beispiel durch weniger Juckreiz oder Verdauungsbeschwerden. Gib die Hoffnung nicht auf, wenn es etwas länger dauert. Manche Hunde brauchen mehr Zeit, bis sich die Beschwerden bessern. Geduld ist während der Ausschlussdiät besonders wichtig.

Welches Fleisch eignet sich für eine Ausschlussdiät?

Wähle eine Proteinquelle, die dein Hund bisher noch nicht gefressen hat. Das können zum Beispiel selten verwendete Proteinquellen wie Insekten, Pferd oder Känguru sein. Diese Proteinquellen werden häufig im Rahmen einer Ausschlussdiät eingesetzt, um mögliche Auslöser der Beschwerden besser eingrenzen zu können.

Welches Fleisch löst Allergien bei Hunden aus?

Zu den häufigeren Auslösern von Futtermittelallergien bei Hunden zählen Rind, Huhn und Schwein. Jeder Hund ist anders. Was ein Hund gut verträgt, kann bei einem anderen Hund eine allergische Reaktion oder Unverträglichkeit auslösen. Deshalb ist die Ausschlussdiät so wichtig.

Unsere Empfehlung – Ausschlussdiät mit Insekten für Allergiker

Insekten sind eine selten verwendete Proteinquelle und können – je nach Fütterungshistorie des Hundes – im Rahmen einer Ausschlussdiät eingesetzt werden. Wenn du dauerhaft für deinen Hund kochen möchtest, empfehlen wir dir unser Hermetia Pur Nassfutter. Die „Reinfleischdose“ aus Insekten eignet sich als Grundlage für selbst zusammengestellte Mahlzeiten. Bevorzugst du ein Alleinfuttermittel mit Insekten, empfehlen wir dir unsere Sorte Patentrezept. Das Patentrezept enthält nur wenige Zutaten und Insekten als einzige tierische Proteinquelle.