BARF steht heutzutage für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Das Barfen ahmt die Ernährung eines wilden Fleischfressers nach. Die Mahlzeit besteht aus verschiedenen Komponenten wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen. Weitere Bestandteile der Mahlzeit sind Obst und Gemüse sowie eine Kohlenhydratquelle und Futterzusätze. Benötigt dein Hund Futter mit wenig Purin, solltest du auf den Puringehalt der Zutaten achten. Purinarmes Barfen beim Hund ist möglich. Reduziere den Anteil von Innereien und füttere purinarmes Muskelfleisch. Pferdefleisch und Innereien haben einen hohen Purinwert und sind für eine purinarme Ernährung in der Regel weniger geeignet. Zu den purinarmen Fleischsorten zählt Geflügel ohne Haut, mageres Rindfleisch oder Wild. Damit dein Hund alle nötigen Nährstoffe und Proteine bekommt, empfehlen wir alternative purinarme Proteinquellen. Dazu gehören Ei, Kartoffeleiweiß und Quark. Gemüse und Obst haben oft einen geringen Puringehalt und können beim purinarmen Barfen oft gut gefüttert werden.