Purinarmes Hundefutter – Wissenswertes für Hunde mit Leishmaniose und Dalmatiner

Dein Hund hat Leishmaniose oder ist anfällig für Uratsteine? Dann kann eine purinarme Fütterung sinnvoll sein. Eine purinarme Ernährung wird häufig empfohlen, um die Purinaufnahme zu reduzieren und kann je nach tierärztlicher Empfehlung Bestandteil des Ernährungsmanagements bei Hunden mit Uratstein-Problematik sein. Im Internet ist es schwierig seriöse Informationen zu finden. Du möchtest verlässliche Angaben und einen guten Überblick über purinarmes Hundefutter erhalten? Wir verraten dir, welche Lebensmittel du füttern kannst und wie du das passende Futter findest.

Ofrieda, 06.08.2021 – Letzte Überprüfung: 24.07.2026

Kapitelübersicht

Was sind eigentlich Purine im Hundefutter?

Für wen ist purinarmes Hundefutter relevant?

Wann ist ein Hundefutter purinarm?

Purinarme Lebensmittel für Hunde

BARF – Hundefutter purinarm kochen

Puringehalt von Insekten – Wie purinarm ist Insekten Hundefutter?

Weitere Tipps für eine purinarme Hundeernährung

Die 5 häufigsten Fragen zu purinarmem Hundefutter

Unsere Empfehlung – Purinarmes Futter für deinen Hund

Was sind eigentlich Purine im Hundefutter?

Purine sind ein überlebenswichtiger Bestandteil eines jeden Organismus. Sie sind notwendig für den Aufbau der DNA. Normalerweise ist der Körper in der Lage, die Purine selbst zu bilden und überschüssiges Purin in Form von Urin über die Nieren auszuscheiden. Das Medikament Allopurinol, ein Gendefekt oder andere Krankheiten beeinträchtigen den Abbau des Purins. In diesem Fall solltest du auf eine purinarme Ernährung achten. Denn auch über die Nahrung nimmt dein Hund zusätzliche Purine auf, die er ebenfalls abbauen muss.

Die wichtigsten Fachbegriffe von uns erklärt:

Purine

Purine sind Bestandteile der Nukleinsäure, sie werden für den Aufbau der DNA benötigt. Überschüssiges Purin wird zu Harnsäure abgebaut und in Allantoin umgewandelt. Das Allantoin wird über die Nieren ausgeschieden.

Puringehalt

Der Puringehalt kann unterschiedlich bezeichnet werden.
Beispiele für andere Bezeichnungen sind: Purinstickstoff, Purinwert, Purin-N

Harnsäureäquivalent

Purin selbst ist grundsätzlich kein gesundheitliches Problem. Entscheidend ist, wie der Körper die dabei entstehende Harnsäure abbaut. Daher wird der Puringehalt in Harnsäure umgerechnet. Aus 1 mg Purin entstehen ungefähr 2,4 mg Harnsäure. Dies wird als Harnsäureäquivalent bezeichnet.

Xanthin

Xanthin ist ein Zwischenprodukt im Purinstoffwechsel und entsteht beim Abbau von Purinen auf dem Weg zu Allantoin.

Nierensteine

Es gibt unterschiedliche Arten von Nierensteinen. 70 bis 80 % sind kalziumhaltige Steine, wie beispielsweise Kalziumphosphatsteine. Harnsäuresteine machen ungefähr 15 % der Nierensteine aus. Harnsäuresteine werden auch Uratsteine genannt. Sie entstehen, wenn dauerhaft erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Harn vorliegen. 10 % der Nierensteine sind Magnesium-Ammonium-Phosphat-Steine, die infolge von einer Harnwegsinfektion mit ureasebildenden Bakterien auftreten. Sie sind auch bekannt unter dem Namen Struvit- oder Infektsteine. Nur etwa 2 % der Nierensteine sind Zystin- und Xanthin-Steine. Sie entstehen durch Gendefekte bei denen entweder Zystin oder Xanthin übermäßig im Urin vorhanden ist.

Für wen ist purinarmes Hundefutter relevant?

Eine purinarme Ernährung kann für Hunde sinnvoll sein, bei denen der Purinstoffwechsel beeinträchtigt ist. Bei diesen Hunden besteht ein erhöhtes Risiko für Harnsteine und weitere Erkrankungen der Harnwege. Nicht selten bilden sich Harnsteine, welche äußerst schmerzhaft für deinen Hund werden können. Im Folgenden erklären wir dir, welche Ursachen ein gestörter Purinabbau haben kann.

Purinarmes Futter für Hunde mit Leishmaniose

Häufig steht die Mittelmeerkrankheit Leishmaniose im Zusammenhang mit purinarmer Fütterung. Bei Leishmaniose ist der Hund von Parasiten, den Leishmanien, befallen. Die Krankheit tritt vor allem im Mittelmeerraum auf. Vereinzelt sind auch Fälle in Teilen Süddeutschlands und Österreichs bekannt. Ist der Hund einmal infiziert, sind die Erreger sein Leben lang im Körper. Unbehandelt kann die Erkrankung unter anderem die Nieren schädigen. Weitere Infos zu Leishmaniose beim Hund findest du hier.

Leishmaniose behandelt man meist mit den Medikamenten Allopurinol und Glucantime. Allopurinol behindert das Wachstum der Leishmanien und verhindert somit das Voranschreiten der Krankheit. Gleichzeitig beeinflusst Allopurinol aber auch den Purinstoffwechsel. Das Medikament hemmt den Abbau des Purins, wodurch der Hund weniger Harnsäure bildet. Stattdessen bildet der Hund vermehrt ein Zwischenprodukt, sogenanntes Xanthin. Die erhöhte Xanthinausscheidung über den Urin kann die Bildung von Harnsteinen begünstigen. In diesem Fall nennt man die Kristallablagerungen Xanthinsteine. Die Xanthinsteine lassen sich meistens nicht durch Medikamente auflösen und lassen sich dann nur mittels eines Eingriffes entfernt. Bei einer Behandlung mit Allopurinol empfiehlt der Tierarzt häufig eine purinarme Ernährung.

Purinarmes Hundefutter bei Leishmaniose – Kurz und Knapp

Bei Leishmaniose ist der Hund von Parasiten, den Leishmanien, befallen.

Leishmaniose wird mit den Medikamenten Allopurinol und Glucantime behandelt.

Bei der Behandlung mit Allopurinol steigt das Risiko für Harnsteine.

Eine purinarme Ernährung wird häufig begleitend empfohlen.

Nierensteine beim Hund – Purinarmes Hundefutter bei Harnsteinen

Harnsteine entstehen durch die Ansammlung von Kristallen im Harntrakt. Die Kristalle verklumpen zu Steinen, die aus verschiedenen Substanzen bestehen, darunter Harnsäure, Kalziumoxalat, Struvit und Zystin. Eine purinarme Ernährung wird insbesondere bei Harnsäure- bzw. Uratsteinen häufig empfohlen.

Uratsteine entstehen, wenn sich Harnsäurekristalle im Harntrakt des Hundes ansammeln und zu Steinen verklumpen. Hunde mit einer erblichen Veranlagung zu einem erhöhten Purinstoffwechsel sind anfälliger für die Bildung von Uratsteinen. Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels im Körper. Normalerweise wird Harnsäure von den Nieren ausgeschieden und verlässt den Körper über den Urin. Bei einigen Hunden kann die Ausscheidung von Harnsäure beeinträchtigt sein, was zu einem Anstieg der Harnsäurekonzentration im Urin führt. Wenn die Harnsäurekonzentration im Urin zu hoch ist, bilden sich Harnsäurekristalle und im Laufe der Zeit entstehen Uratsteinen. Uratsteinen können zu schweren gesundheitlichen Problemen führen, darunter Schmerzen beim Wasserlassen und Nierenprobleme.

Ziel einer purinarmen Ernährung ist es, die Aufnahme von Purinen über das Futter zu reduzieren. Sie wird häufig begleitend im Rahmen der tierärztlichen Behandlung eingesetzt. Zusätzlich sollte dein Hund viel trinken, um die Urinmenge zu erhöhen und die Harnsäurekonzentration zu verdünnen. Besuche außerdem eine Tierklinik. Dort bekommt dein Hund die richtige Therapie bei Uratsteinen.

Harnsteine beim Hund – Kurz und Knapp

Uratsteine entstehen durch Harnsäurekristalle im Harntrakt des Hundes.

Harnsäurekristalle entstehen durch eine hohe Konzentration von Harnsäure im Urin.

Purinarmes Futter reduziert die Purinaufnahme über das Futter.

Zusätzlich sollte dein Hund viel trinken.

Hunde mit Gendefekt – Purinarmes Hundefutter für Dalmatiner

Einige Hunderassen haben einen rassebedingten Gendefekt. Der Defekt ruft einen gestörten Purinstoffwechsel hervor. Durch diesen Erbfehler können die Hunde Purine und Harnsäure nicht richtig abbauen. Am bekanntesten ist dieser Gendefekt bei Dalmatinern. Auch Englische Bulldoggen und Russische Schwarze Terrier sind anfällig für die Stoffwechselstörung. Der erhöhte Harnsäurewert im Urin kann das Risiko für Harnsteine und Nierenprobleme erhöhen. Schmerzhafte Uratsteine können entstehen. Die Ernährungsumstellung suf eine purinarme Ernährung kann dazu beitragen, die Purinaufnahme zu reduzieren. Somit ist eine purinarme Fütterung für Dalmatiner und andere betroffene Hunde sinnvoll.

Hunde mit Gendefekt – Kurz und Knapp

Einige Hunde haben einen rassebedingten Gendefekt.

Am bekanntesten ist dieser Defekt bei Dalmatinern. Er kann aber auch bei anderen Rassen auftreten.

Durch den Erbfehler steigt das Risiko für Uratsteine.

Eine purinarme Ernährung kann das Risiko der Uratsteinbildung verringern.

Weitere Erkrankungen mit möglichem Bezug zum Purinstoffwechsel – Gicht und Rheuma bei Hunden

Ob eine purinarme Ernährung bei Gicht oder anderen Erkrankungen sinnvoll ist, sollte immer individuell tierärztlich beurteilt werden. Bei Gicht spielt der Purinstoffwechsel eine Rolle. Wenn die Harnsäurekonzentration im Blut zu hoch oder die Ausscheidung beeinträchtigt ist, können sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern. Die Gelenke schwellen in wenigen Stunden an und sind sehr schmerzempfindlich. Ein akuter Schub wird auch als Gichtanfall bezeichnet. Eine purinarme Ernährung reduziert die Aufnahme von Purinen über das Futter und kann in diesem Fall tierärztlich besprochen werden.

Wann ist ein Hundefutter purinarm?

Nur wenige Futtermittelhersteller geben den Puringehalt ihrer Produkte an. Das erschwert die Suche nach einem geeigneten Futter enorm. Dazu kommt, dass es keinen gesetzlichen Grenzwert für die Bezeichnung „Purinarm“ gibt. Einige Hersteller bieten Diätfuttermittel für Hunde mit Leishmaniose bzw. für entsprechende ernährungsphysiologische Anforderungen an. In der Praxis werden bei entsprechenden Futtermitteln häufig Werte von 30 bis 50 mg / 100 g bei Trockenfutter und 5 bis 15 mg / 100 g bei Nassfutter angestrebt. Viele herkömmliche Futtermittel enthalten höhere Purinmengen und eignen sich daher nicht immer für eine purinarme Ernährung. Eine Alternative stellt vegetarisches oder veganes Hundefutter dar. Je nach Zusammensetzung haben sie einen deutlich geringeren Puringehalt. Ein Hundefutter ohne Purin gibt es nicht, da Purine in allen Organismen vorkommen. Wir empfehlen, bei der Auswahl des Futters einen tierärztlichen Rat einzuholen.

So erkennst du purinarmes Hundefutter

Es gibt keinen gesetzlichen Grenzwert für die Bezeichnung "purinarm".

Der Puringehalt des Futters muss nicht deklariert werden. Frag im Zweifel beim Hersteller nach.

Diätfuttermittel bei Leishmaniose: Trockenfutter 30 bis 50 mg / 100 g - Nassfutter 5 bis 15 mg / 100 g.

Purinarme Lebensmittel für Hunde

Alle Lebensmittel enthalten Purine. Einige Lebensmittel weisen jedoch einen sehr hohen Puringehalt auf und sind für eine purinarme Ernährung weniger geeignet. Im Internet findest du viele Purintabellen, mit denen du ganz einfach feststellen kannst, welchen Puringehalt ein Lebensmittel hat. Eine geeignete Liste findest du zum Beispiel hier.

Purinarme Lebensmittel

Lebensmittel

Pflanzliche Fette

Butter/Margarine

Sonnenblumenöl

Rapsöl

Milchprodukte
Milch
Joghurt
Quark
Käse

Ei

Kartoffeln

Gemüse

Puringehalt pro 100 g

 

0 mg
0 mg
0 mg

 

0 mg
0 mg
0 mg
4 mg

2 mg

4 mg

meist < 20 mg

Purinreiche Lebensmittel

Lebensmittel

Innereien
Kalbsbries
Leber

Fisch
Forelle
Hering

Bierhefe/Hefe

Leberwurst

Pferdefleisch

Gänsefleisch mit Haut 

Puringehalt pro 100 g

 

612 mg
120 mg

 

144 mg
99 mg

283 mg

196 mg

116 mg

106 mg

BARF – Hundefutter purinarm kochen

BARF steht heutzutage für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Das Barfen ahmt die Ernährung eines wilden Fleischfressers nach. Die Mahlzeit besteht aus verschiedenen Komponenten wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen. Weitere Bestandteile der Mahlzeit sind Obst und Gemüse sowie eine Kohlenhydratquelle und Futterzusätze. Benötigt dein Hund Futter mit wenig Purin, solltest du auf den Puringehalt der Zutaten achten. Purinarmes Barfen beim Hund ist möglich. Reduziere den Anteil von Innereien und füttere purinarmes Muskelfleisch. Pferdefleisch und Innereien haben einen hohen Purinwert und sind für eine purinarme Ernährung in der Regel weniger geeignet. Zu den purinarmen Fleischsorten zählt Geflügel ohne Haut, mageres Rindfleisch oder Wild. Damit dein Hund alle nötigen Nährstoffe und Proteine bekommt, empfehlen wir alternative purinarme Proteinquellen. Dazu gehören Ei, Kartoffeleiweiß und Quark. Gemüse und Obst haben oft einen geringen Puringehalt und können beim purinarmen Barfen oft gut gefüttert werden.

Für eine bedarfsgerechte Zusammenstellung der Futterrationen sind besondere Kenntnisse der Futtermittelkunde und Tierernährung erforderlich. Es ist möglich, deinen Hund mit selbst gekochtem Hundefutter ausgewogen zu ernähren. Doch oft besteht die Gefahr einer Unter- oder Überversorgung. Besonders bei Junghunde können Nährstoffmangel und Überversorgung erhebliche Folgen mit sich bringen. Durch fehlerhaftes Barfen kann dein Hund an Magen-Darm-Problemen oder Zahnfrakturen erkranken. Ein Mangel oder eine Überversorgung an Nährstoffen fällt häufig zu spät auf. BARF erfordert eine sorgfältige Rationsplanung und birgt bei unausgewogener Fütterung verschiedene Risiken, weshalb einige tierärztliche Fachorganisationen diese Ernährungsform ablehnen. Auch wir empfehlen dir ein von Fachleuten entwickeltes Alleinfuttermittel. So ist eine bedarfsgerechte Versorgung in der Regel leichter zu gewährleisten.

Puringehalt von Insekten – Wie purinarm ist Insekten Hundefutter?

Immer häufiger bekommen wir die Anfrage, welchen Puringehalt unser Hundefutter hat. Deshalb haben wir unser Insektenmehl und das Patentrezept Trockenfutter in einem Labor testen lassen. Unser Insektenmehl besteht aus Larven der schwarzen Soldatenfliege (Hermetia Illucens). Es ist die Proteinquelle für viele unserer Futtermittel. Das reine Insektenmehl weist einen Puringehalt von 360 mg / 100 g auf. Das Patentrezept Trockenfutter hat einen Puringehalt von 91 mg / 100 g. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass unsere Futtermittel aus Insektenprotein für eine purinarme Ernährung nicht ideal sind.

Als Alternative haben wir unsere Sorte Held vom Feld entwickelt. In diesem Futter werden keine Insekten verwendet. Als Proteinquelle verwenden wir beim Held vom Feld Freiland-Eier, Lupinen und Kartoffeleiweiß. Diese Zutaten enthalten hochwertiges Eiweiß und sind gleichzeitig purinarm. Unser Held vom Feld Trockenfutter hat nur einen Puringehalt von 21 mg pro 100 g, das Nassfutter enthält nur 3,9 mg Purin pro 100 g. Dadurch eignet es sich gut für die purinarme Fütterung deines Hundes.

Weitere Tipps für eine purinarme Hundeernährung

Eine purinarme Ernährung wirkt auf den ersten Blick kompliziert und anstrengend. Sie kann – je nach Ursache – ein wichtiger Bestandteil des Ernährungsmanagements sein. Unser Tipp: Gib nicht auf! Die Mühe zahlt sich aus. Verschiedene Diätfuttermittel sind auf eine purinarme Fütterung abgestimmt. Sie erleichtern dir die Fütterung deines Hundes. Trotzdem solltest du genau auf die Inhaltsstoffe achten. Wenn du dir unsicher bist, kontaktiere am besten den Hersteller. Ein transparenter Hersteller kann dir auf Nachfrage Auskunft zum Puringehalt geben. Bei der Auswahl des Futters solltest du auch zwischen purinarmem Trocken- und Nassfutter unterscheiden. Aufgrund der höheren täglichen Fütterungsmenge wird bei Nassfutter häufig ein niedrigerer Puringehalt angestrebt. Die folgende Abbildung verdeutlicht, warum du genau auf den Puringehalt des Futters achten solltest.

Purinaufnahme für einen 10 kg Hund

Nassfutter vs. Trockenfutter mit einem Puringehalt von jeweils 30 mg / 100 g

Beachte außerdem, dass auch die Snacks für deinen Hund purinarm sind. Viele Leckereien wie Pansen oder Schweineohren haben einen hohen Puringehalt. Füttere deinen Hund daher mit purinarmen Alternativen. Du kannst beispielsweise Käsewürfel oder auch purinarmes Trockenfutter füttern. So kannst du deinen Hund auch im Rahmen einer purinarmen Ernährung belohnen. Außerdem solltest du deinem Hund immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen. Eine hohe Flüssigkeitsaufnahme ist für Hunde mit Blasen- und Nierenerkrankungen besonders wichtig. Zusätzlich kannst du die Futterportion mit Wasser verdünnen. So unterstützt du eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Zusammenfassung – 4 Tipps für eine purinarme Fütterung

Bei Nassfutter wird wegen der größeren Futtermenge ein geringer Puringehalt empfohlen als bei Trockenfutter.

Füttere purinarme Snacks wie Käsewürfel oder purinarmes Trockenfutter.

Weiche das Trockenfutter in Wasser ein, damit dein Hund mehr Flüssigkeit zu sich nimmt.

Achte auf den Puringehalt im Futter. Unser purinarmes Trockenfutter hat nur 21 mg Purin pro 100 g und unser purinarmes Nassfutter hat nur 3,9 mg Purin pro 100 g. Somit ist es eine geeignete Wahl für Hunde, die purinarm ernährt werden sollen.

Die 5 häufigsten Fragen zu purinarmem Hundefutter

Ob bei Leishmaniose, Gicht oder Nierenproblemen – eine purinarme Diät kann je nach tierärztlicher Empfehlung sinnvoll sein. Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zur purinarmen Fütterung bei Hunden.

Welches Hundefutter hat wenig Purin?

Wenn du nach purinarmem Hundefutter suchst, ist es wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten. Zutaten wie Ei oder Kartoffeln sind besonders purinarm. Einige Hersteller schreiben den Puringehalt auf die Produktseite oder das Etikett. Achte auf solche Angaben, um ein geeignetes Futter für deinen Hund zu finden.

Wie erkenne ich purinarmes Hundefutter?

Das Erkennen von purinarmem Hundefutter ist gar nicht so schwer. Meide Futter mit purinreichen Zutaten wie Innereien, Forelle oder Pferdefleisch. Purinarmes Futter enthält oft Ei oder Kartoffeln als Proteinquelle. Zutaten, die deinem Hund gut schmecken und gleichzeitig eine purinarme Fütterung ermöglichen. Zutaten wie Ei oder Kartoffeln sind besonders purinarm. Einige Hersteller schreiben den Puringehalt auf die Produktseite oder das Etikett. Achte auf solche Angaben, um ein geeignetes Futter für deinen Hund zu finden.

Was ist purinarme Ernährung beim Hund?

Ziel einer purinarmen Ernährung ist es, die Aufnahme von Purinen über das Futter zu begrenzen.

Welches Futter für Hunde mit Leishmaniose?

Wenn dein Hund Leishmaniose hat und Allopurinol bekommt, wird häufig eine purinarme Ernährung empfohlen. Achte darauf, dass das Futter purinarme Zutaten wie Ei, Reis und Gemüse enthält. Dies spielt insbesondere bei bestimmten Erkrankungen oder Stoffwechselbesonderheiten eine Rolle. Eine purinarme Ernährung wird häufig begleitend zur tierärztlichen Behandlung eingesetzt.

Welches Fleisch hat für Hunde den niedrigsten Puringehalt?

Hühner- und Putenfleisch ohne Haut sowie Kaninchen sind purinarm. Bei einer purinarmen Ernährung ist sogar eine vegetarische oder vegane Fütterung sinnvoll, da Gemüse wenig Purin enthält.

Unsere Empfehlung – Purinarmes Futter für deinen Hund

Für eine purinarme Fütterung deines Hundes empfehlen wir dir wärmstens unseren Held vom Feld. Als Alleinfuttermittel deckt es den täglichen Proteinbedarf im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Das Trockenfutter hat einen Rohproteingehalt von 19,1 % und das Nassfutter enthält 4,9 % Protein. Gleichzeitig bekommt dein Hund alle Nährstoffe, die er für eine gesunde Ernährung benötigt. Da das Futter aus purinarmen Zutaten besteht, hat unser Held vom Feld Trockenfutter einen Puringehalt von 21 mg pro 100 g. Das Nassfutter enthält nur 3,9 mg Purin pro 100 g. Somit ist unser Held vom Feld ein purinarmes Alleinfuttermittel.

Als leckere Belohnung können wir dir unsere veganen Kaustangen aus Kartoffeln, Kürbis und Karotten empfehlen. Die Kaustangen enthalten nur 33 mg Purin pro 100 g und sind somit eine gut geeignete Ergänzung im Rahmen einer purinarmen Fütterung.

Kundinnen & Kunden mit glücklichen Hunden