Bei der Leishmaniose ist der Hund mit winzig kleinen Parasiten, den Leishmanien, befallen. Überträger der Parasiten ist die Sandmücke. Die Mücke kommt vor allem in Italien, Frankreich, Spanien und dem weiteren Mittelmeerraum vor. Durch den Klimawandel breitet sie sich aber auch immer mehr in Österreich und Deutschland aus. Leishmaniose wird auch als Reisekrankheit bezeichnet. Oft infiziert sich der Hund während des Urlaubs in einem Land mit erhöhtem Sandmückenvorkommen. Importierte Hunde aus dem Tierschutz sind häufiger befallen, weshalb bei ihnen eine Untersuchung auf Leishmaniose sinnvoll ist. Die Parasiten sind durch den Wirt nur schwer zu bekämpfen. Eine Infektion kann zu einer Immunveränderung führen, wodurch wichtige Organe und Gelenke massiven Schaden nehmen. Bei einem Verdacht auf Leishmaniose empfehlen wir sofort eine Tierarztpraxis aufzusuchen.